Eine soziale Skulptur und partizipative Installation im öffentlichen Raum über Wirkungen und Folgen von Big-Data-Analysen auf die Gesellschaft.
Freiheit 2.0 ist eine groß angelegte partizipative Arbeit im öffentlichen Raum. Mit FREIHEIT 2.0 befragt Florian Mehnert den Einfluss, die Wirkungen und Folgen von BIG DATA auf die Gesellschaft.
Als zentrales Element der BIG-DATA-Kolloquien lud der Künstler zahlreiche Expertinnen und Experten zu Vorträgen und Podiumsdiskussionen ein. FREIHEIT 2.0 wurde zweimal realisiert: 2016 als trinationales Projekt in Weil am Rhein/Basel (Schweiz), Huningue (Frankreich), und 2018 in Stuttgart.
Frühere Projektseite von FREIHEIT 2.0
SWR Radio Interview, Freiheit 2.0: Was hat Big Data mit Freiheit zu tun, 04.06.2018
Deutschland Radio Kultur, Florian Mehnert im Corso-Gespräch, 13.09.2016
Die interaktive App FREIHEIT 2.0 speichert anonym die Bewegungsprofile der Teilnehmenden und dient als Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt. Sie schafft ein Bewusstsein für die Sensibilität eigener Daten. Die Selftracking-App zeigt, wie aus individuellen Verhaltensmustern Daten gewonnen werden.
Die temporäre Umbenennung von Geschäften eines Stadtquartiers mit dem Begriff FREIHEIT stellt öffentlich die Frage nach Wert und Bedeutung von Privatheit und individueller Freiheit. Sie schafft eine Plattform für Diskussionen über die notwendige Neubestimmung von Privatheit im Verhältnis zu BIG DATA.
Ein temporäres Leitsystem auf den Straßen führt von allen umbenannten Geschäften zu den Kolloquien. Es visualisiert den unsichtbaren Datenfluss der digitalen Welt und überträgt digitale Bewegungsprofile in eine analoge Form im Stadtraum.
Hier trifft Kunst auf Wissenschaft: eingeladene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Feldern sprechen über ihre Forschung. FREIHEIT 2.0 arbeitet mit einem erweiterten Kunstbegriff, in dem Wissenschaft und Öffentlichkeit Teil der künstlerischen Installation selbst werden.
Die Publikation FREIHEIT 2.0